
Pilze unter der Lupe: Was wir sammeln, warum Giftpilze giftig sind und wer sie trotzdem isst
Samstagmorgen, Nebel im Tal, Tau auf den Brennnesseln. Der Pilger kniet vor einem Steinpilz, der nicht in eine Hand passen würde, und bevor er mit

Samstagmorgen, Nebel im Tal, Tau auf den Brennnesseln. Der Pilger kniet vor einem Steinpilz, der nicht in eine Hand passen würde, und bevor er mit

Reykjavík, Hafenmarkt, ein Februarnachmittag. Auf einem Pappteller liegen drei weiße Würfel in der Größe eines Zuckerstücks, jeder auf einem Zahnstocher. Der Pilger steckt sich einen

Eine Bar in einem Bergdorf auf Gran Canaria, sieben Uhr morgens. Am Tresen steht ein alter Mann in Arbeitsjacke, bestellt einen café con leche und

Ein Strand im Süden Teneriffas, halb zwei am Nachmittag. Der Pilger sitzt vor einem Teller Papas arrugadas, kleinen, in Salz verschrumpelten Kartoffeln, tunkt sie in

Ein Dezembermorgen, minus fünf Grad, der Hof des Onkels im böhmisch-mährischen Hochland. Der Pilger ist acht und hält eine emaillierte Schüssel, in die heißes dunkles

Datschitz in Mähren, Winter 1841. Juliana Rad steht in der Küche vor einem Zuckerhut, einem Kegel so hart wie Stein und einen halben Meter hoch,

Jeden August dasselbe. Unter Apfelbäumen in ganz Mitteleuropa sammeln sich Tonnen von Obst, das niemand aufhebt. Wir treten auf dem Weg zum Gartenhäuschen darauf, schimpfen

Noch vor ein paar Jahren war das etwas für Großmütter. Heute tauschen Dreißigjährige in Foren Tipps zum Einkochen aus, Gärgläser stehen in Designerküchen, und der

Nasavrky in Ostböhmen, zweite Oktoberhälfte. Am Hang über dem Schloss steht ein Hain, den es nach allen Regeln nicht geben dürfte: siebenundneunzig Edelkastanien, ein Baum

Bei der Großmutter in Mähren stand in der Gartenecke ein Baum, von dem niemand etwas aß. Jeden Oktober reiften daran ein paar Dutzend gelbe Früchte,